Orthopädie am Rosengarten · Ambulantes osteologisches Schwerpunktzentrum DVO

Hyaluronsäuretherapie

Die Hyaluronsäuretherapie wird zur Behandlung von Knorpelschäden und Arthrose (Gelenkverschleiß) eingesetzt.

Bei der Arthrose handelt es sich um ein komplexes Geschehen im Bereich der Gelenke, wobei es zu einer Ausdünnung des Knorpel­belages der Gelenk­flächen bis zum Verlust des Knorpels kommt. Diese Knorpel­veränderungen bei Arthrose können verschiedene Ursachen haben, z. B. Übergewicht, Nikotinabusus, Bewegungs­mangel, Fehlernährung, Überbelastung, Rheuma und Fehlhaltungen sind neben dem normalen Alterungs­prozess die häufigsten Gründe. Besonders bei den anatomisch atypisch gebauten Kniegelenken führen biomechanische und biochemische Ursachen zu einer Beschädigung der hyaluronsäure­haltigen Schutzschicht der Knorpel­oberfläche. Der Knorpel wird rau und bekommt Risse, deren Folgen wiederum sind Entzündungen, Schwellungen und Schmerzen.

Bild zur Hyaluronsäuretherapie

Das entscheidende therapeutische Konzept besteht darin, die Hyaluronsäure im Gelenk zu ersetzen. Dadurch wird die Viskosität (Schmierfähigkeit) der Gelenk­flüssigkeit wieder verbessert und die Oberflächen­schicht des Knorpelgewebes, die einen hohen Anteil an Hyaluronsäure hat, erneut aufgebaut. Bei erfolgreichem Therapie­verlauf können wir die Beschwerden oftmals für mehrere Monate lindern. Neuere Studien belegen sogar eine Verlangsamung der Arthrose­zunahme durch die Hyaluronsäure­injektionen.

Die Behandlungsdauer wird von uns individuell angepasst, in der Regel werden jedoch fünf Injektionen mit dem Hyaluronsäure­präparat, in einem Abstand von etwa einer Woche durchgeführt. Bitte sprechen Sie uns an!

Indikationen

  • Knorpeldefekte
  • Arthrose

www.hyaluronportal.com