Orthopädie am Rosengarten · Ambulantes osteologisches Schwerpunktzentrum DVO

Sportmedizin

Die Sportmedizin beinhaltet diejenige theoretische und praktische Medizin, welche den Einfluss von Bewegung, Training und Sport sowie den von Bewegungsmangel auf den gesunden und kranken Menschen jeder Altersstufe und beiderlei Geschlechts untersucht, um die Befunde der Prävention, Therapie und Rehabilitation sowie dem Sportler dienlich zu machen. (Definition der WHO/FIMS 1977)

Abbildung zum Thema Sport, © Andrii Salivon – Fotolia.com

In Deutschland wird die Zusatzbezeichnung »Sportmedizin« im Rahmen einer fachübergreifenden ärztlichen Zusatz-Weiterbildung vermittelt. Typische Sportlererkrankungen und -verletzungen sind z. B. Tennisarm und -ellenbogen, Läufer-, Jumper- bzw. Fußballerknie, Skidaumen, Boxernase, Ringerohr sowie Ermüdungsfrakturen.

Mit Hilfe vorsorglicher Untersuchungen können wir Aufschluss über Ihre körperliche Leistungsfähigkeit oder verborgene Risiken für Spotverletzungen geben. Dabei wird die manuelle Untersuchung mit speziellen technischen Leistungen ergänzt. Die Ultraschalldiagnostik bietet so beispielsweise ein exaktes Bild über den aktuellen Zustand der Gelenke, der Sehnen und des Bindegewebes. Ob der Zustand der Knochen dem biologischen Alter entspricht oder ob Strukturprobleme vorhanden sind, sagt das Ergebnis der Knochendichtemessung (Osteodensitometrie).

Spezielle Laboruntersuchungen, wie die Bestimmung der Rheuma- und Gichtwerte oder von Entzündungszeichen und Antikörpern runden die Bestimmung des Fitness-Status ab. Eingehend auf diese Ergebnisse können Defizite rechtzeitig ausgeglichen und Alterungsprozesse verlangsamt werden.